Per Fernstudium selbstgesteckte Ziele erreichen
Chae-Hong Park aus Schloßborn bei Frankfurt wird Fernstudent des Jahres 2006
Ursprünglich wollte Chae-Hong Park (46) Mathematik studieren. "Das war schon immer mein Traum", schwärmt er, "denn die Mathematik entspricht meinen Fähigkeiten und Neigungen." Doch die Suche nach einer geeigneten Universität gestaltete sich schwierig - es fand sich kein geeignetes Angebot, das für den berufstätigen Südkoreaner flexibel genug war. Doch Chae-Hong Park wollte sein Ziel, sich nebenberuflich weiterzubilden, nicht aufgeben. So informierte er sich über Alternativen und stieß bei seiner Suche auf das Informatikstudium an der Privaten FernFachhochschule (PFFH) Darmstadt. Das Studium erfüllte genau seine Vorstellungen: Er erweiterte seinen eigenen Horizont, war außerdem Vorbild für seine beiden Kinder und der berufliche Erfolg blieb auch nicht aus: Nach seinem Studienabschluss als Diplom-Informatiker wechselte Park vom Projekt-Koordinator in eine leitende Funktion bei einem Elektronikkonzern mit Weltruf.
Eine unabhängige Jury des Forum DistancE-Learning - Der Fachverband für Fernlernen und Lernmedien e. V. - verlieh ihm für seine Leistung, durch kontinuierliche Weiterbildung beruflich und persönlich weiterzukommen, den Studienpreis DistancE-Learning 2006 in der Kategorie "Fernstudent des Jahres". Der Preis wurde ihm am 26. April 2006 im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vom Parlamentarischen Staatsekretär Andreas Storm überreicht. [Foto: Chae-Hong Park mit Vertretern der PFFH Darmstadt und dem Staatssekretär]
Nachdem Chae-Hong Park aus seinem Heimatland Süd-Korea und seiner anschließenden Wahlheimat Amerika nach Deutschland auswanderte, arbeitete er als Technischer Einkäufer in einem Elektronikkonzern. Um sich seinen Traum vom nebenberuflichen Studium zu erfüllen, gab er sogar seinen Job auf und wechselte in ein Konkurrenzunternehmen als Projektleiter. Hier konnte er sich die Zeit, die er für das Studium brauchte, besser einteilen. "Mein Studienabschluss hat es mir ermöglicht, trotz schwieriger Arbeitsmarktlage einen interessanteren und verantwortungsvolleren Job zu finden", erinnert sich Chae-Hong Park, der heute täglich 12 bis 14 Stunden arbeitet und nur am Wochenende nach Hause kommt.
Neben Studium und Beruf spielte seine Familie durchaus eine große Rolle: "Meine eigene Lernbereitschaft spornte auch meine Kinder an, sich intensiv für selbstgesteckte Ziele einzusetzen", sagt Chae-Hong Park, der meist ganz früh morgens lernte. Die Unterstützung beruhte auf Gegenseitigkeit: "Ohne meine Familie hätte ich das Studium nicht geschafft", gibt er zu. Und auch durch die PFFH Darmstadt fühlte sich Park gut betreut. "Ich habe mir vorher nicht vorstellen können, dass eine Hochschule sich so stark auf seine Studenten einstellt. Durch die hohe Flexibilität der PFFH war es mir möglich, das Fernstudium schnell zu absolvieren. Im Präsenzunterricht hätte ich viel länger gebraucht oder wahrscheinlich gar nicht erst begonnen. "
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